Wie die meisten stehen auch wir jedes Jahr vor der Frage, wohin es in den Urlaub gehen soll. Und als fünfköpfige Familie mit 3 quirligen Kids ist das gar nicht so einfach. ​Denn für uns ist ein Urlaub dann ein gelungener Urlaub, wenn er die folgenden drei Dinge beinhaltet: Action ohne Leerlauf für den Nachwuchs, die perfekte Mischung aus Erholung und Aktivität für die Erwachsenen und das am besten noch in einer traumhaften Umgebung, in der man seinen Alltagsstress komplett vergessen kann.

Glücklicherweise verspricht das Montafon genau das, dazu war das Tal in Österreich auch noch ein weißer Fleck auf unserer Reise-Bucketlist. Mit gutem Gewissen und voller Vorfreude entschieden uns also für eine Auszeit in dieser wunderschönen Region im Westen der Alpenrepublik. Mit dem UplandParcs Montafon hatten wir auch gleich die passende Unterkunft gefunden. Die Bewertungen und die Bilder überzeugten uns, die Buchung war ganz einfach, also machten wir uns Ende Juli mit Sack und Pack auf den Weg in die wunderschöne Region im Westen der Alpenrepublik. Wir, das sind übrigens meine Frau Ann-Kathrin, unsere Töchter Charlotte (7) und Pauline (5), sowie unser Sohn Leo (1) und ich, Simon. 

Was wir dort erlebten und ob unsere Erwartungen erfüllt wurden, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen.

Tag 1: Ankommen und direkt wohlfühlen

Wir hatten uns also einiges vorgenommen: Mit dem eigenen PKW quer durchs Land, 560 km Strecke zur Ferienzeit, dazu drei Kinder auf der Rückbank. Eine explosive Mischung, man bedenke nur die für gewöhnlich vollen Straßen während der Ferienzeiten, insbesondere im Sommer.

Aber die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Ganz im Gegenteil. Statt Staus gab’s freie Fahrt, entspannte Stimmung und Kinder, die sofort in den Urlaubsmodus schalteten. Ganz kurz noch die Vignette an der Raststätte vor der Grenze besorgt und schon standen wir um 14 Uhr bei bestem Sommerwetter vor unserer Unterkunft im süßen Montafoner Örtchen Sankt Gallenkirch. 

Erster Eindruck: Hervorragend. Die Unterkunft bei UplandParcs Montafon war sehr schön, modern und sauber, perfekt ausgestattet und bot dazu ausreichend Platz für uns alle. Drei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, ein großer Esstisch, gemütliche Sofas, wir fühlten uns gleich zu Hause. Auch unsere Kinder waren hellauf begeistert, vor allem die Hochbetten hatten es ihnen angetan. Besonders schön: Unsere Wohnung verfügte über eine Terrasse mit direktem Gartenzugang, perfekt zum Spielen und Toben. Während die Eltern auspackten, konnte unsere Kinder direkt Ihre überschüssige Energie loswerden. Anschließend stießen wir mit einem Glas Wein auf den Urlaub an, machten uns zu Fuß mit der Umgebung vertraut und kehrten am frühen Abend im nahegelegenen Restaurant „Pferd auf Wolke“ ein. 

Ein guter Start in den Urlaub, so durfte es gerne weitergehen.

Tag 2: Hoch hinaus aufs Hochjoch

Während die Kinder noch schliefen, schnappte ich mir den Autoschlüssel und machte einen kurzen Abstecher zum Supermarkt um die Ecke. Brötchen, Aufschnitt, Joghurt, Müsli – das volle Programm. Zurück in unserer Ferienwohnung wurde gemeinsam aufgetischt. Am großen Esstisch stärkten wir uns in Ruhe für das, was da kommen sollte. Denn heute hieß es: raus in die Natur, rauf in die Berge.

Unser Ziel: der Abenteuerberg Hochjoch.

Nur zehn Minuten Autofahrt, dann standen wir an der Talstation der Hochjoch-Bahn. Die Gondel brachte uns entspannt nach oben. Dort oben: frische Bergluft, ein Hauch Nebel, feuchter Boden – aber angenehm mild und herrlich ruhig.

Für Familien ist das Hochjoch ein echtes Erlebnis. Die Highlights:

  • Wasserspiele
  • Spielplätze
  • Barfußpfad
  • Motorikparcours
  • Windtürme

Wir erkundeten alles – von unten nach oben. Unser Tipp: unbedingt bis ganz nach oben gehen und den Skitunnel durchqueren. Dahinter wartet ein Panorama, das wie gemalt wirkt. Berge, soweit das Auge reicht. Dort ließen wir unsere Füße ins eiskalte Bergwasser baumeln, genossen den Moment – und kamen mit einem Einheimischen ins Gespräch, der gerade seine nächste Klettertour plante.

Die Zeit verflog. Und wie das so ist: Wer viel erlebt, bekommt auch Hunger. In der Kapellenhütte kehrten wir ein, gönnten uns gutbürgerliches Essen und ein kühles Bier. Die Sonne kam raus, der Nebel verzog sich, und wir verbrachten noch ein wenig Zeit auf dem Berg.

Mit der letzten Bahn ging’s zurück ins Tal – sehr zum Leidwesen unserer Kinder. Sie hätten gerne noch weitergespielt. Und ganz ehrlich? Wir auch.

Tag 3: Golmis Forschungspfad & Alpine-Coaster

Der Montag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein, perfektes Bergwetter. Heute stand der Abenteuerberg Golm auf dem Programm. Mit der Golmer Bahn ging es hoch hinaus zu Golmis Forschungspfad, einem liebevoll gestalteten Erlebnisweg für Kinder – und auch für neugierige Erwachsene.

Unser Jüngster, kaum zwei Jahre alt, thronte in der Kraxe auf Papas Rücken und hatte sichtlich Spaß an der frischen Luft und dem Gewusel seiner Geschwister. Entlang des Weges warteten Stationen mit Naturwissen, kleine Kletterelemente und Spielmöglichkeiten. Alles ganz wunderbar in die Landschaft eingebettet, lehrreich und unterhaltsam zugleich.

Mittags kehrten wir in eine der Hütten ein, stärkten uns mit regionalen Spezialitäten und gönnten uns eine kleine Pause auf der Sonnenterrasse. Die Aussicht: Postkartenwürdig. Die Stimmung: Urlaubsmodus pur.

Am Nachmittag kam dann das Highlight des Tages: der Alpine-Coaster. Auf Schienen ging es rasant talwärts – Kurve für Kurve, mit ordentlich Fahrtwind im Gesicht und viel Gelächter. Ein Riesenspaß für Groß und Klein, den wir am liebsten direkt wiederholt hätten.

Zurück in der Unterkunft ließen wir den Tag gemütlich ausklingen – und während die Kinder im Garten spielten, planten wir schon den nächsten Ausflug. Denn eins war klar: Die Region hatte noch einiges für uns in petto.

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UPLANDPARCS IN ÖSTERREICH
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